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Hoch soll er leben




HAPPY BIRTHDAY, PASCAL!!!




Nachgefragt: "Pascal Reis bedeutet für mich..."




Wir haben ganz normale, einfache Leute auf der Facebook-Straße einmal gefragt, was für Sie Pascal Reis bedeutet. Hier Ihre ehrlichen, ungeschönten Antworten:


<<Pascal Reis bedeutet für mich einen gemütlichen Freitagabend auch mal zu einem wilden Skype-Saufgelage ausarten zu lassen.>>
Timo B., Ninjapirat


<<Pascal Reis bedeutet für mich einen Dreck. Er ist nichts weiter als ein sich selbst inszenierender, narzisstischer Phrasendrescher, der morgens am Frühstückstisch immer im Synonym-Wörterbuch nach neuem Material Ausschau hält. Er ist eine Like-geile Hure, ein Fleischpeitschenschwingender Nerd, an dem das eigentliche Leben vorbei zieht. Aber bei Skype ist er süß, macht Spaß mit ihm zu plaudern und Western-Skripts zu erdenken. Trotzdem ein arrogantes Arschloch!>>
Andres R., Gätjenologie-Student


<<Pascal Reis bedeutet für mich einfach alles!>>
Fa B., Anti-These


<<Pascal Reis bedeutet für mich lachen auch wenn es weh tut. Den Finger nochmal in die schon ausgeblutete Wunde zu drücken. Den letzten Liebestropfen aus der Fleischpeitsche des Lebens zu ringen. Pascal ist wie das Leben, manchmal anstrengend, häufig unerbittlich, meist voller Überraschungen, aber immer aufregend und liebenswert! >>
Si B., Mettigel-Trainerin


<<Pascal Reis bedeutet für mich die dunkle, unmenschliche, anziehende und erotische Seite der Macht.>>
Alex K., Franke


<<Pascal Reis bedeutet für mich eine Melange aus Hass und Liebe, Sex und Gewalt, Abscheu und Erotik. Hab leider nicht mehr viel Zeit, ich fahre morgen in den Osten und hab dort nicht immer I-Net!>>
Sven B., Hobby-Ex-DDRler


<< Pascal Reis ist für mich grundsätzlich anonym. >>
Conrad M., Ein-Mann-ARTE


<< Pascal Reis ist für mich ein sehr geschätzter MP-Buddy. Er war einer meiner ersten MP-Freunde. Pascal ist ein sehr talentierter Schreiber, ein netter Typ, der aber auch ganz gern mal ein von mir geliebtes Meisterwerk in der Luft zerreißt. Aber ich verzeihe ihm das immer wieder, einfach weil ich ihn mag. Er ist eine echte Bereicherung für die MP-Community! >> 
Marco S., Nicht-Madonna




<<< Pascal Reis ist für mich eine arrogante Sau, die leider toll schreiben kann. >> 
Felix K., Consulting Business Manager in der Zi-Za-Zauberwelt
 


<< Pascal Reis bedeutet für mich schlicht wirklich was.  Er war der erste, bei dem/wegen dem ich verstanden habe das man tatsächlich mit jemanden befreundet sein kann, den man nicht wirklich kennt. Etwas stärkeres kann ich über jemanden aus den unendlichen Weiten des Netzes nicht sagen. >>
Andreas K., Mentalnudist


<< Der Reis bedeutet für mich....die Absurdität des Ganzen, die Bombe unter den Bus, der Kirschkern in meiner Donauwelle, das VX-Gas auf Alcatraz oder vielleicht auch einfach nur das hier. Im Endeffekt also ein liebenwerter Spinner mit Ecken und Kanten, der das filmische, sowie auch das Onlineleben bereichert.>>
Pille E., Altenpfleger


<< Pascal Reis ist für mich kein Film-Nazi - er ist vielleicht ein Lügner, ein Schwein, ein Idiot und ein Film-Nazi, aber er ist ganz sicherlich keine Ultrakunst! >>
Manuel S., the beschd looking guy in town


<< Pascal Reis ist für mich der Inbegriff eines übersteigerten Testosteronspiegels. Es ist unglaublich, wie er es schafft, in jede noch so harmlose Unterhaltung eine sexuelle Komponente einzubringen. >>
Marie P., Cupcakerin (nicht verwandt mit Oli P.)


<<Pascal Reis bedeutet für mich Freundschaft mit einem Unbekannten (der theoretisch auch eine alte, fette Albanerin sein könnte), der sich herrlich darüber aufregt, wenn man "Meisterwerke nicht verstanden hat", Review schreiben kann, bei denen Google zum besseren Verständnis parallel laufen muss, aber hauptsächlich ein sympathischer (vielleicht) Kerl, der immer noch herzlich zu mir eingeladen ist, wenn er sich traut und nicht wieder in letzter Sekunde den Schwanz einzieht. >>
Jakob K., Rollstuhlschubse



<< Pascal Reis ist für mich unersätzlich.>>
Christian E., Andy Serkis


<<  Pascal Reis ist für mich wie ein verschlossenes Buch, aber das Cover ist so anziehend. >>
Pascal R., Polanski-Double 



In einer andere Umfrage haben wir Leute gefragt, was Sie sich von Pascal Reis wünschen. Hier das Ergebnis:

Wahr oder Unwahr? Wie gut kennst DU den Reis?

Homestory: So wohnt Pascal Reis

Endlich wird eines der größten Mysterien dieser Welt aufgelöst. Endlich verschwinden die ratlosen Gesichter auf den Straßen dieses Landes! Hier sind die Bilder, die uns verraten wie Pascal Reis wohnt und weil das noch nicht genug ist, gibt's noch harte Fakten als Topping obendrauf. Enjoy!



1 : Drei Sachen fallen hier auf: Zum einen, dass der Fernseher von Philips ist, zum anderen, dass Pascal Reis zwar die Blu-ray von "Only God Forgives" prominent auf einer Art Staffelei/Altar gestellt hat, er eigenlich dann doch lieber "Das perfekte Dinner" auf Vox schaut. Es ist halt die Ambivalenz, die Pascal so anziehend macht.

2 : Pascal Reis ist ein toller Mensch und Kritiker, aber den grünen Daumen hat er gewiss nicht. Dieses kleine Pfänzchen sollte einst zu einer Cannabis-Plantage heranwachsen. Ein Traum der unerfüllt blieb. Aktuell versucht es Pascal mit Kakteen. Problem: die pieksen so beim rauchen.

3 : Pascal Reis' Heimatort ist überall bekannt. Viele sagen es wäre nur ein MYthos, doch wie man hier deutlich sehen kann, gibt es Brakel wirklich. Es liegt ganz nah an der Sonne. Also wirklich verdammt nah dran, deswegen ist es auch so verdammt hell.

4 : Retro und Vintage ist total angesagt. Doch während die Hipster wieder LPs und MCs hören und die dumpfbackigen Cool Kids sich auf MP3s stürzen macht Pascal Reis sein eigenes Ding und hört die guten, alten CDs. Pascal Reis weiß eben wie man Trends erschafft.

5 : Auf der Heizung stehen drei verschiedene Gefäße mit Pheromonen. Im ersten Gefäß befindet sich "Sexual White Chocolate", im zweiten Gefäß ist "Golden Sweat" und im dritten "Passion Mint". Stinkt alles wie Hölle, überdeckt aber den Gerucht von Pascal, wenn er sich wieder mal sechs Tage eingeschlossen hat um kreativ zu sein (= er liegt im Bett und spielt an sich rum)


Und hier die andere Hälfte.


1 : Pascal Reis ist ein Arthäusler. Dass er da ein Bild von Arnoldo Blackenegger im Zimmer hängen hat ist doch Ehrensache.

2 : Ein Pulp Fiction-Poster? Ja, das muss sein. Zum einen ist es ein toller Film, zum anderen gibt einen Mann (der hier nicht genannt werden soll), der den Film scheiße findet. Dass Pascal diesen Typen hasst, stieg Pulp Fiction in seiner Gunst um ein philfaches. Deswegen musste das Poster her.

3 : Zeremonieller Phallus. Wird beim Brakeler Phallusfest Schmuck verwendet. Steht im Zimmer, weil Pascal Reis seiner Heimat einfach treu verbunden ist.

4 : DVDs. Ganz viele davon. Die nicht jugendfreien sind nicht im Bild. Warum? Siehe Punkt 6.

5 : Das Bett von Pascal Reis. Aus Ikea. Modell Bümsbünk. Vorteile: Dank der kratzfesten Lackierung können dort auch Handschellen ohne Plüschbezug verwendet werden. Gut abwaschbar ist es dazu auch noch.

6 : Saisonale Bettwäsche. Gibt es etwas cooleres als das? Wahrscheinlich nicht. Ein Rentiere und Schneeflocken auf blauweiß. Ein Design-Prunkstück, welches wir gerne komplett zeigen wollten, nur leider ist das Textil wohl nur im unteren Bereich vorzeigbar und sauber. Ab Kniehöhe gibt es nur noch nicht jugendfreie Sprenkel. Die akkurate Bezeichnung wollen wir hier nicht nennen. Nur so viel: es reimt sich auf Mixzwecken. Des Weitere stehen hinter dem Bett noch DVD-Regale mit Filmen, die wir hier nur zeigen und nenne dürfen, wenn wir einen Kinderfilter hätten. ... Ach, wir haben einen? Wirklich? Ach egal, sollen die Leser mal ihre Phantasie benutzen.


Stylecheck: Die Modetrend des Pascal Reis

EXKLUSIV: Interview mit Pascals Mit-Blogger



Die Brakeler Times interviewte Pascal Reis‘ Mit-Blogger und Weggefährten Sebastian Groß. Hier exklusive Auszüge aus dem Interview.




Times: Herr Groß, inwiefern hat Sie die Arbeit mit Pascal Reis verändert?
Sebastian Groß: Ach, ich glaube ich bin immer noch der gleiche Typ Mensch wie früher.

Times: Andere Weggefährten von Pascal Reis erzählen immer wieder, wie die Zusammenarbeit sie verändert haben. Einige sprachen sogar von einer Erleuchtung.
Sebastian Groß: Erleuchtung? Nun, Pascal weiß wie ein Lichtschalter funktioniert, das wusste ich aber auch schon früher. Ich glaube was die Leute an Pascal so fasziniert ist zum einen seine Eloquenz und zum anderen einfach seine Persönlichkeit. Er war halt immer er selbst. Er verbog sich für niemanden, außer vielleicht für seine Geliebten im Bett,


souli und stu im Gespräch (nicht im Bild: P. Reis u. S. Groß)
Times: Wie kann man sich die Zusammenarbeit mit einer lebenden Legende wie Pascal Reis vorstellen?
Sebastian Groß: Stressig? Teilweise zumindest. Man muss sich stets darüber bewusst sein, das Pascal keine Pausen kennt. An Weihnachten wollte ich drei freie Tage haben, aber Pascal meinte, es sein unprofessionell und so haben wir dennoch Reviews veröffentlicht.


Times: Macht ihn das nicht unbeliebt?
Sebastian Groß: Zunächst ja, aber dahinter steckt sein Wille nur das Beste zu geben. Er spornt damit auch andere an. Nicht nur mich. Es ist positiver Stress und der kann sehr ergiebig sein. Wir profitieren davon.


Times: Mythen und Legenden gibt es ja reichlich rund um Pascal Reis. Welcher ist ihr Lieblings-Mythos?
Sebastian Groß: Schwer. Da gibt es so viele. Schöne wie gnadenlosen schmerzhafte. (Er überlegt etwas länger) Ich mag wohl am liebsten die, in der es darum geht, dass Pascal angeblich seine Texte zunächst handschriftlich verfasst und als Tinte nimmt er das Blut von tollwütigen Elefanten. (lacht)


Times: Ja, eine lustiger Mythos.
Sebastian Groß: Und eine törichter. Pascal ist Tier- und Umweltschutz wichtig. Er würde nie bedrohte Tierarten töten.


Times: Also ist der Mythos unwahr?
Sebastian Groß: Fast. Pascal nimmt keine Elefantenblut, sondern das von Einhörnern.


Times: Einhörner?
Sebastian Groß: Ja. Widerlicher Viecher. Die stinken, glänzen kindisch und kacken überall hin.


Times: Gab es zwischen Ihnen und Pascal Reis auch einmal Streit?
Sebastian Groß: Mehr als nur einmal. Aber das war bis auf eine Ausnahme meist nur verbales Kappeln. Nichts von Bedeutung. Nichts was einen Schatten auf unsere Freundschaft werfe würde. Okay einmal haben wir uns länger gestritten. Es ging darum ob Pascal obergeil oder megageil ist. Am Ende mussten wir beide einsehen, dass Pascal eben Pascal ist und es gibt keine größere Superlative als Pascal zu sein.


Times: Wie haben Sie Ihn eigentlich kennengelernt?
Sebastian Groß: Dank einer gemeinsamen Schwäche. Wir haben die gleiche ungute Leidenschaft: das Tippspiel.


Times: Sie mögen Fußball?
Hat nix mit dem Interview zu tun. Steigert nur die Auflage.
Sebastian Groß: Nein! Wir sind da schon um einiges stilvoller. Wir haben uns auf einem Filmportal im Web kennengelernt und angefangen zu tippen, wie wir Filme bewerten werden. Irgendwann haben wir das dann professionalisiert. Seitdem spielen wir Filmbewertungs-Tippspiel. Das macht großen Spaß, kostet aber auch viel Zeit. Es ist ganz einfach eine Suche und ich will es nicht beschönigen, aber es gehört einfach zu unseren beiden Leben mit dazu.


Times: Haben Sie keine Hilfe gesucht, um davon weg zu kommen?
Sebastian Groß: Nein, viel besser: wir haben einfach andere dazu gebracht mitzumachen. Mittlerweile haben wir ein richtiges, kleines Syndikat aufgebaut. Darauf sind wir stolz.


Times: Geteiltes Leid ist halbes Leid?
Sebastian Groß: So ist es wohl.


Times: Wieso heißt Ihr gemeinsamer Blog eigentlich Die Drei Muscheln?
Sebastian Groß: Weil der Name YouPorn schon rechtlich geschützt war


Times: Und in Wahrheit?
Sebastian Groß: Das ist die Wahrheit.


Times: Gibt es zwischen Ihnen und Pascal auch Eifersüchteleien?
Sebastian Groß: Wie meinen Sie das?


Times: Nun, er gilt als Stars, als Aushängeschild und Sie sind eben nur…
Sebastian Groß: Ich bin eben nur so ein Typ. Aber wissen Sie, privat ist Pascal niemand der den eigenen Superstar-Status raushängen lässt. Wir beide reden auch nicht über solche Sachen wie Groupies oder andere Dinge, die man spontan mit dem Begriff Star in Verbindung bringt. Wenn wir zwei uns unterhalten reden wir ganz profan über alltägliche Dinge.



Times:  Alltägliche Dinge?
Sebastian Groß: Ja, übers Wichsen. Halt ganz normalen Kram.



Times: Was haben Sie von Ihm gelernt?
Sebastian Groß: Also wichsen kann ich ohne ihn. Dafür brauch‘ ich keine Hilfe. Andere vielleicht, ich aber nicht.



Times: Nein, das meinte ich nicht.
Sebastian Groß: Ach so. Gut, denn im runterholen bin ich echt super. Kostprobe?



Times: Nein, danke, Beantworten Sie lieber die Frage.
Sebastian Groß: Okay, na dann (schließt den Hosenstall undsteckt das Massage-Öl weg). Also was ich gelernt habe ist, dass man Pascal auch Grenzen setzen muss. Einmal fragte er mich, ob eine sexualisierte Überschrift für eine Review in Ordnung wäre. Ich nickte ab und meinte aus Nettigkeit, er könne alles schreiben was er will.


Times:  Ein Fehler?
Sebastian Groß: Definitiv. Seitdem sprudeln seine Punktebeschreibungen und Überschriften davon über. Bei der Bewertung des Films „Tinkerbell“ von Disney vergab er sogar 2 von 10 Bukkake-Partys.


Times: Abschließend noch eine Frage: Was war das schönste Erlebnis, dass Sie mit Pascal Reis erlebt haben? Nicht sexuell gesehen.
"Erlebnisse mit Pascal sind immer sexuell"
Sebastian Groß: Erlebnisse mit Pascal sind aber immer sexuell. Da gibt es keine Ausnahme. Egal ob Mann, Frau, Tiere oder Pflanze, wenn man mit Pascal zu tun hat, umgibt einem immer der wohlige Schleier eines mentalen Orgasmus.


Times: Und wann war dieser Schleier bei Ihnen am größten?
Sebastian Groß: Schwer. Immer dann, wenn wir es schaffen uns gegenseitig zum Lachen zu bringen und das ausschließlich mit geschriebenen Wörter, Also quasi jeden Tag.


Times: Herr Groß, vielen Dank für das Gespräch.
Sebastian Groß: Gerne. Bekomm ich jetzt mein Honorar?

Brakel feiert den Annentag 2013



Pascal Reis ist heimatverbunden. Kein Wunder also, dass er sich den "Annentag 2013" nicht entgehen ließ. Der frankokanadische Regisseur Gael Baptiste Chlomendorff hat dieses Großereignis in seiner Kurzfilm-Dokumentation "Annentag in Brakel - Chronologie des Freuens" festgehalten. Pascal Reis beschrieb das Werk wie folgt: 
"Schönheit im reinem Glanze. Was Chlomendorff innerhalb weniger Minuten seinem Publikum präsentiert quillt über vor subjektiver Pracht und narrativ-klimatischer Aufrichtigkeit. Nicht bloß eine Doku, sondern ein von allen Künstlichkeiten befreites Sinnbild für die wohligen Seiten unserer Existenz." 


Hier der Film in voller Länge:



Die Geschichte des Pascal Reis - Teil 4





D i e   G e s c h i c h t e   d e s    P a s c a l    R e i s
 - IV -
Beginn einer neuen Ära


Voll auf Likes und immer am rezensieren war es für Pascal Reis schwer soziale Kontakte zu knöpfen. Bis es am 29. Juli 2011 zu einer Begegnung kam, die zwei Leben auf ewig verändern würde. Unterhalb einer auf MP von Pascal Reis aka soulreaver veröffentlichten Kritik meldete sich ein junger Mann: stuforcedyou, besser bekannt als stu oder SexyLord69. Zwischen ihm und Pascal Reis entstand eine fesche Männerfreundschaft, die Pascal Reis einst so beschrieb: <<Ich habe grundsätzlich immer und überall recht. Wer etwas anderes behauptet ist ein Fehler der Natur und doof wie zweilagiges Toilettenpapier. Außer es ist stu. Dann ist das Papier dreilagig.>>. Gemeinsam hoben sie das Tippspiel aus der Taufe, welches heute ein fester Bestandteil der Popkultur ist (wenn man cool ist) und gründeten den Blog DIE DREI MUSCHELN, der auch heute noch von Pascal Reis und stu täglich angeklickt wird. So wurde aus Pascal Reis, dem Einzelgänger und stu, dem Kopflosen, ein unsterbliches Duo: souli & stu.


Bereits früh feierten sie große Erfolge am Broadway vom Brakel, dem Brdwy, sowie in Las Vegas. Immer mehr Fans wollten sehen wie souli und stu über Filme sprachen, sich sexualisierte Beleidigungen um die Ohren hauten oder sich mit verniedlichten Genitalbezeichnungen verbal liebkosten. Kurz: ein Hit! Die beiden zogen bei Facebook zusammen und adoptierten einen niedersächsischen Trash-Indianer namens Jakob sowie einen fränkischen Lehramtsstudenten namens Alex. Eine glückliche Familie? Ja. Dunkle Schatten? Ab- und Ausstiege? Emanzipation von der gerechten Reis Allmacht? Nein. Es war perfekt und es ist immer noch perfekt.


Eines von vielen souli & stu-Fanshirts
So perfekt, dass souli und stu zu einer Marke wurde. Erst unter dem Namen SS veröffentlicht, später wegen seltsamer Proteste in Die BeSSten umbenannt, was ebenfalls nicht so gut in der Öffentlichkeit ankam, so dass die Marke kurzerhand den Namen „souli & stu“ verpasst bekam. Unter diesem Label kann man u.a. T-Shirts, Schlüsselanhänger oder Samenspenden erstehen. Ein Ausverkauf? Vielleicht, aber für einen guten Zweck. Pascal Reis gab die Einnahme weiter und zwar an seinen Heimatort Brakel und endlich nach all den Jahren konnte sich Brakel Vokale leisten. Jetzt war Pascal Reis endgültig der Held aller Helden von Brakel. Was heißt dass er der Held war, denn so viele Helden hatte die Stadt bis dahin nicht vorzuweisen.


Was bringt die Zukunft? Nun, das weiß auch nur die Zukunft. Für Pascal Reis, dem Heiland des guten Geschmacks, stehen alle Wege offen. Egal ob als Solist (MP-Kommentator, Verfasser von Einzelkritiken, Selbstbefriedigung) oder als Teil eines Duos (MP-Kommentator, Verfasser von Multikritiken, Selbstbefriedigung). Alles ist möglich, nur eines ist sicher: scheiße, es wird großartig werden!!!